1984 | die Anfänge
Ishihara Sensei von der damaligen japanischen Botschaft in der DDR gab erstmals einer Gruppe Westberliner Interessenten einen Einblick in die Kunst des Muso Jikiden Eishin-Ryu Iaido.
Ishihara Sensei war direkter Schüler von Esaka Sensei und wurde in seinem Auftrag zum ersten Lehrer des Muso Jikiden Eishin-Ryu in Deutschland. In Berlin, Bielefeld und Münster fanden erste Lehrgänge statt.

Esaka Sensei
Aus diesen Anfängen heraus entwickelte sich bald ein kontinuierliches Training. Nun kam auch Esaka Sensei regelmäßig aus Japan nach Deutschland um sich persönlich um die Qualität des Iaido in Deutschland zu kümmern. Unter seiner Leitung fanden jährlich intensive Trainingslehrgänge statt und wurden Graduierungsprüfungen abgenommen. Nicht nur bei diesen Lehrgängen fanden sich Interessenten aus allen Teilen Deutschlands. Nach und nach entstanden die heutigen Dojos.

1993 | Gründung unseres Deutschen Verbandes
Auf persönlichen Wunsch von Esaka Sensei wurde 1993 ein Deutscher Muso Jikiden Eishin-Ryu Iaidoverband im Vereinsregister eingetragen, um eine gemeinsame Dachorganisation für alle in Deutschland Trainierenden zu erhalten und einen vergleichbaren Qualitätsanspruch für alle zu ermöglichen.

1994 | Lehrerlaubnis
Gerald Eisenack Sensei (unser Bundestrainer bis 2013) erhielt vom damaligen Oberhaupt der Muso Jikiden Eishin-Ryu Japan und Zen Nihon Iaido Renmei (ZNIR), Fukui Seizan Torao Soke, die Legitimation, Iaido in Deutschland zu verbreiten und Prüfungen abzunehmen.

2011 | Gründung des Kokusai Renmei 一般社団法人正統正流無雙直傳英信流居合道国際連盟
Esaka Sensei gründete unseren heutigen internationalen Dachverband „Ippan Shadanhoujin Seitou Seiryu Muso Jikiden Eishin Ryu Iaido Kokusai Renmei“ – kurz Kokusai Renmei – nachdem er aus dem ZNIR ausgetreten war und all seine bisherigen Ämter niedergelegt hatte.
Hintergrund dieser schwierigen Entscheidung war vor allem seine bereits seit längerem gewachsene tiefe Sorge um den weiteren Fortbestand traditioneller Technik; aber auch eine damalige Richtungsentscheidung des Soke zum weiteren Umgang mit nicht-japanischen Iaidoka. Diese Entwicklungen wollte Esaka Sensei – nicht zuletzt aus Fürsorge für uns – nicht weiter mitverantworten. Wir respektierten und folgten dieser Entscheidung von Esaka Sensei.

2011 
erhielten wir die Anerkennung als deutsche Shibu.
Esaka Sensei setzte unseren langjährigen Präsidenten Raymond Schröder Sensei als Kaicho der deutschen Shibu ein. 

2012
beschlossen wir auf unserer Mitgliederversammlung, die Mitgliedschaften in unserem nationalen Verband und der Kokusai Renmei zu koppeln. 

2014
trat Martin Peter die Nachfolge Gerald Eisenack Senseis als Bundestrainer der deutschen Shibu an.
Gerald danken wir für all seine Arbeit über die Jahre.